PlanungsPolitik-Forschung

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Das Ruhrgebiet braucht eine armutsorientierte Regionalpolitik

Das meine ich schon länger siehe auch meinen Beitrag unter "Kommentare" auf dieser Homepage.

Ich habe deswegen mit AKOPLAN e.V., unterstützt durch AMOS, zu diesem Thema im September 2014 zwei Werkstattgespräche im Museum am Ostwall Dortmund geplant und realisiert.

Nun können wir die Dokumentation dieser Tagung vorlegen.
Ihr Titel: Krise und Armut im Ruhrgebiet Leerstellen in der Regionalplanung?

Aus dem Inhalt:
Manfred Walz: Ökonomische Perspektiven des Ruhrgebiets und Regionaler Verkehr
Hermann Bömer: Ideenwettbewerb zukunft metropole ruhr - einige Anmerkungen
Heiko Holtgrave: Sozialticket - Hebel gegen die Mobilitätsarmut
Sebastian Müller: Armut, Wohnungsmarkt und benachteiligte Quartiere
Benjamin Benz: Armut in der Regionalplanung
Bastian Pütter: Die Metropole von unten
"Realize Ruhrgebiet". Essay zum Manifest "Von Detroit lernen"

[ Krise und Armut im Ruhrgebiet Leerstellen in der Regionalplanung? - PDF 6 MB]

Das Büro für Planungspolitik-Forschung forscht in erster Linie. Es berät Mietervereine, zivilgesellschaftliche Initiativen, Politik und Planungsakteure und unterstützt sie in der Kommunikation.

Sebastian Müller und das Büro für Planungspolitik-Forschung verfolgen schwerpunktmäßig im Ruhrgebiet Stadt- und Regionalentwicklung, Planungsereignisse und Planungsfälle von zumindest regionaler Bedeutung - sichtend, untersuchend und kommentierend.

Erhebliches Gewicht hat seit 2006 in Forschung und Kommentierung der Aufkauf von Werkswohnungen und Wohnungsgesellschaften durch Terra Firma/Deutsche Annington International, Whitehall/LEG oder Morgan Stanley/Corpus und andere Private Equity-Fonds gewonnen. Die desaströsen Konsequenzen für Stadtentwicklung im Ruhrgebiet und darüber hinaus, sowie das soziale Schicksal von Mieterinnen, Mietern und Beschäftigten unter dem Regime von Finanzinvestoren sind eine Provokation. Hemmungslose und deregulierte Privatisierung und Finanzialisierung von Wohnen, Energieproduktion, sozialpolitischer und kultureller Arrangements, Verkehrs- und Stadtentwicklung dürften sich weltweit zu einem äußerst schwerwiegenden Hindernis auf dem Weg zu einer sozialen, nachhaltigen und ästhetisch überzeugenden Zukunft der Städte entwickeln.

Sebastian Müller

Kontakt

Büro für Planungspolitik-Forschung
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